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Crosstrainer
Der Crosstrainer, auch Ellipsentrainer genannt, ist ein Sportgerät zum Training der Ausdauer. Den Crosstrainer gibt es für den Heimgebrauch oder für den Einsatz im Fitnessstudio. Im Gegensatz zum Ergometer trainiert der Crosstrainer verschiedene Hauptmuskelgruppen. Der Crosstrainer ist mit einem Schwungrad und zwei daran befestigten Pedalarmen ausgestattet. So werden bei der Benutzung des Ausdauergerätes nicht nur die Beinmuskeln, sondern auch die Arm-, Schulter-, Rumpf- und Rückenmuskulatur trainiert.
Manche Trainingscomputer gestatten nur eine manuelle Eingabe der Belastungseinstellung. Andere Modelle wiederum erlauben eine manuelle Einstellung des Trainingsverlaufes, haben aber auch vorprogrammierte Programme zu bieten. Bei diesen Crosstrainern können sogar Trainingsprofile hinterlegt werden. Die Computer nehmen auch die Pulsmessung für den Trainierenden vor: Hier ist die Pulsmessung über Handkontakt möglich, die aber ungenau ist und die freie Handhaltung einschränkt. Die Messung des Pulses durch einen Ohrklipp ist zwar genauer, aber schränkt die Bewegungsfreiheit erheblich ein.
Des weiteren sind sie oft anfällig für Störungen. Drahtlose Pulsmessung mit einem Brustgurt ist die technisch aufwendigste Lösung aber sie sind am besten für das Training auf einem Crosstrainer geeignet. Da es sich um ein Trainingsgerät handelt, auf dem der Trainierende vollständig auf die Qualität des Gerätes vertrauen muss, sind nur Crosstrainer zu empfehlen, die vom TÜV getestet und für gut befunden worden sind. Auf Rahmen, Tretlager und das Antriebssystem des Crosstrainers sollte man besonderen achten, da diese die Crosstrainerteile sind, die am meisten mit dem Gewicht des Trainierenden in Berührung kommen.
Abhängig von der Laufrichtung auf dem Crosstrainer werden unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht: Beim Vorwärtslaufen sind dies vor allem: Gesäß- und Beinbeugemuskeln, beim Rückwärtslaufen hingegen die Wadenmuskulatur und der Oberschenkelstrecker. Da das Rückwärtslaufen in der Regel weniger trainiert wird, werden die Arme stärker mit ins Training einbezogen als beim Vorwärtslaufen. Die Arme dienen als Ausgleich für die fehlende Sicherheit in den Beinen beim Rückwärtslaufen.

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