Hausmittel gegen Heuschnupfen

Der Heuschnupfen hat in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Opfer gefunden, denn mittlerweile leiden allein in Deutschland rund 16 Millionen Menschen an durch Pollen hervorgerufene Allergien. Zudem kommt dem Heuschnupfen noch der Klimawandel zugute, denn hierdurch beginnt der Pollenflug nun bereits ab Ende Dezember bzw. Anfang Januar. Heuschnupfen ist sehr lästig und kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Symptome sind geschwollene Schleimhäute, nicht enden wollender Niesreiz und Schnupfen, tränende, juckende und brennende Augen sowie Atemnot. Natürlich gibt es gegen Heuschnupfen eine Vielzahl an Medikamenten, jedoch kann man sich genau so gut mit Hausmitteln helfen, zumindest unterstützend.
Nasensalbe als Hausmittel gegen Heuschnupfen
Ausgetrocknete Schleimhäute sind der ideale Nährboden für Viren und Bakterien. Hierbei sollten Sie Ihre Nase dreimal täglich mit einer Nasensalbe, welche Dexpanthenol enthält, einreiben. Bei aktivem Pollenflug führen Sie täglich mit Salzwasser eine Nasenspülung durch. Hierzu wird in einem Viertelliter lauwarmem Wasser ein Teelöffel Kochsalz aufgelöst. Diese Lösung ziehen Sie mit der Nase hoch, so spülen Sie die Pollen aus. Zudem wird die Nasenschleimhaut desinfiziert und gegen Pollen gestärkt. Gegen krampfartige Hustenattacken helfen Efeupräparate.
Nebenerscheinungen bei Heuschnupfen
Gegen die häufig beim Heuschnupfen auftretenden Spannungskopfschmerzen bringt ein kalter Gesichtsguss Linderung. Da dieser „Kälteschock“ über den Stoffwechsel die Rezeptoren anregt, werden die Spannungen im Kopf durch den in Schwung geratenen Kreislauf gelöst.
Auf die Schläfen aufgetragener sowie kreisförmig im Nacken und über der Nasenwurzel eingeriebener Tiger Balm oder Pfefferminzöl (ca. zwei Tropfen) ist auch sehr hilfreich.
Bei einer Verschleimung der Bronchien inhalieren Sie Fenchelöl oder Dillöl. Brigen Sie hierzu mit vier bis sechs Tropfen gemischte drei Liter Wasser zum Sieden und atmen Sie die Dämpfe anschließend zehn Minuten durch Nase und Mund ein. Diesen Vorgang können Sie bedenkenlos mehrmals täglich durchführen.
Bei geschwollenen Augen helfen Hausmittel
Gegen geschwollene, entzündete und tränende Augen hilft Ihnen Augentrostkraut. Gießen Sie hierzu mit 0,3 Liter Wasser zwei Teelöffel auf, lassen das Kraut kurz aufkochen und fünf Minuten ziehen. Tränken Sie, sobald der Aufguss abgekühlt ist, je einen Wattebausch und legen diese auf die geschlossenen Augenlieder. Lassen Sie sie etwa eine viertel Stunde einwirken.
Besser keine Ventilatoren bei Heuschnupfen benutzen
Zur Kühlung Ihrer Räume sollten Sie keinen Ventilator verwenden, da dieser die Pollen lediglich aufwirbelt und im Raum verteilt und schlafen Sie nicht bei geöffnetem Fenster. Möchten Sie darauf nicht verzichten, dann schließen Sie gegen 4.00 Uhr früh die Fenster, da um diese Uhrzeit der Pollenflug einsetzt.
Laubwälder filtern die Pollen aus der Wiese und sind deshalb am besten geeignet für Spaziergänge in der freien Natur. Außerdem sollten Sie in Ihrem Auto einen Pollenfilter installieren lassen.
Atmen Sie bei einer Niesattacke Wasserdampf ein. Regelmäßiger Genuss von Honig gewöhnt Ihren Körper langsam an Pflanzenpollen.
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