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Hausmittel gegen Schweißausbrüche

Plötzliche und mehrfache Schweißausbrüche oder Hitzewallungen können zahlreiche Ursachen haben. Häufig bekommt man sie, wegen der hormonellen Umstellung, in den Wechseljahren, aber auch ungewohnte Situationen, Kreislaufunregelmäßigkeiten oder Allergien können einem plötzlich den Schweiß auf die Stirn und dann auf den ganzen Körper treiben. Nicht selten bekommt man zudem auch noch einen roten Kopf und im schlimmsten Fall sogar Herzrasen.

Natürlich sollte man bei häufigem Auftreten einen Arzt zu Rate ziehen, aber es gibt als erste Hilfe Maßnahme auch viele gute und wirksame Hausmittel.


Sauna als Hausmittel gegen Schweißausbrüche

Wenn es auch merkwürdig klingt, aber regelmäßige Saunagänge helfen bestens bei bzw. wirken vorbeugend gegen Schweißausbrüchen. Begeben Sie sich also mindestens einmal in der Woche in die Sauna und machen Sie außerdem regelmäßig Wechselbäder. Diese helfen besonders am Morgen.

Auch unsere Kleidung spielt eine gewisse Rolle. Tragen Sie nicht zu eng anliegende Kleidung. Besonders im Brust und Beinbereich sollten Sie genug Bewegungsfreiheit haben. Bevorzugen Sie Mikrofaser - oder Leinenstoffe. Selbst das Schuhwerk sollte locker und nicht einengend am Fuß sitzen.

Salbeitee hilft ein starkes Schwitzen zu vermeiden. Pflücken Sie frische Salbeiblätter für etwa 1,5 Teelöffel und geben Sie 150 ml heißes Wasser auf die zerhackten Blätter. Lassen Sie den Aufguss etwa 10 Minuten ziehen und trinken Sie direkt beim Auftreten der Schweißausbrüche ein bis zwei Tassen. Vorbeugend sind 2 Tassen täglich ratsam.

Lassen Sie sich im Reformhaus oder in der Apotheke eine Mischung von 40 g Eichenrinde, 30 g Walnussblätter und 20 g Thymian zusammenstellen(für den Vorrat natürlich im entsprechendem Verhältnis aufstocken). Geben Sie die Mischung in einen Topf und kochen Sie diese mit einem Liter Wasser für 10 Minuten auf. Geben Sie diesen Aufguss täglich in Ihr Badewasser oder reiben Sie Ihren Körper täglich bzw. bei Bedarf damit ein. Vergessen Sie die Achselhöhlen und die Kniekehlen nicht.

Stark und scharf gewürzte Speisen oder Getränke sind zu vermeiden. Ganz besonders Curry, Pfeffer und Chili wirken sich schweißtreibend aus und verstärken Ihr Problem. Ebenso sollten Sie Ihren Kaffee- und Schwarzteekonsum verringern. Alkohol ist bei Schweißausbrüchen überhaupt nicht ratsam.

Ernähren Sie sich vermehrt von Rohkost. Ein frisch geraspelter Möhrensalat mit etwas Zitrone, Leinsamenöl und sehr wenig Zucker oder Weißkrautsalate sollten sie mindestens 2 x in der Woche auf dem Speiseplan haben. Auch ist ein wöchentlicher Rohkosttag hilfreich bei Hitzewallungsproblemen.
Sie müssen zudem auf eine möglichst fett- und zuckerarme Ernährung achten. Auch Ihre Verdauung sollte problemlos funktionieren.

Setzen Sie sich beim Schweißausbruch nicht einem anschließenden Kälteschock aus. Sie dürfen sich lauwarm bis mäßig kühl abduschen, aber keinesfalls mit eiskaltem Wasser. Durch die plötzliche Kältezufuhr kommt es schnell zu Erkältungskrankheiten.


Hausmittel Tee gegen Schweißausbrüche

Bereiten Sie sich 3x täglich zur Vorbeugung einen Tee aus Salbeiblätter, Zitronenmelisse und Brennnesselblätter, wenn möglich auch Brennnesselsamen zusetzen. Geben Sie einen Esslöffel dieser Mischung in eine Tasse und gießen Sie heißes Wasser drüber. Lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen und trinken Sie ihn leicht abgekühlt.

Achten sie auf Ihren Flüssigkeitshaushalt. Trinken Sie täglich 2-3 Liter Mineralwasser oder Tee. In der heißen Jahreszeit sollten Sie auf 3-4 Liter erhöhen. Beim Tee sollten Sie die bereits genannten Sorten verwenden und zudem auch zu Hafertee, Johanniskrauttee oder Hopfentee greifen. Holundertee- oder saft hilft auch gut. (siehe dazu Hausmittel Holunder)

Geben Sie etwas kühles (nicht zu kaltes) Wasser in die Badewanne und laufen Sie etwa 10 Minuten darin auf und ab. Morgendliches Tautreten ist ebenfalls bestens geeignet.

Ein langanhaltender Magnesiummangel kann unter Umständen auch zu Schweißausbrüchen führen. Achten Sie also vermehrt auf eine magnesiumreiche Ernährung. Besonders ratsam sind Weizen Kleie, Kakaopulver, Vollkornbrot, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Steinbutt und Seezunge. Zur Not dürfen Sie auch mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen. Dazu ist aber vorab immer ein Arzt zu konsultieren, denn wie bei fast allen Mineralstoffen bzw. Spurenelemente kann eine Überdosierung zu gesundheitlichen Schäden führen.

Vermeiden Sie übermäßigen Stress und gönnen Sie sich regelmäßige Ruhephasen. Verbringen Sie viel Zeit an der frischen Luft und achten Sie auf ausreichend Bewegung.



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