Hausmittel gegen Verbrennungen
Verwenden Sie bei Verbrennungen niemals Öl, sondern halten Sie die verbrannte Stelle sofort unter fließend kaltes Wasser, bis der Schmerz etwas nachlässt.
Anschließend können Sie die Verbrennung mit kühlen Umschlägen aus einer Mischung aus Arnika- und Brennesselextrakt (= Combudoron flüssig) behandeln. Verdünnen Sie hierzu die Combudoron-Lösung mit der zehnfachen Menge an Wasser und erneuern ständig die kühlen Kompressen, damit ein Austrocknen des Verbandes und somit ein Ankleben an der Wunde vermieden wird. Führen Sie dieses Verfahren mehrere Tage hindurch fort und tragen anschließend Combudoron-Salbe auf.
Weitere Hausmittel bei einer Verbrennung
Sie können die feuchten Umschläge ebenfalls mit einem Tee aus Tormentillwurzel, Nelkenwurz, Eichenrinde und Salbei anfertigen.
Eine Weiterbehandlung mit Ringelblumen- oder Lebertransalbe sollte erfolgen, sobald sich eine neue Haut bildet. Nun können Sie auch salzlose Butter oder Olivenöl auftragen, um die Haut geschmeidig zu halten.
Eine Infektion vermeiden Sie, indem Sie Echinacin oder Esberitox in einer Menge von dreimal 50 Tropfen täglich einnehmen. Kinder sollten die Hälfte einnehmen. Zudem können Sie Arnika D4 (dreimal 10 Tropfen täglich) oder Traumeel (dreimal 2 Tabletten täglich) einnehmen.
Bei großflächigen und schweren Verbrennungen ist auf jeden Fall der Hausarzt hinzuzuziehen.
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Die hier dargestellten Informationen sind kein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch einen Arzt oder Apotheker. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
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