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Ausgebrannt!

Das Burnout- Syndrom ist keine Erfindung der Neuzeit, aber es fängt in der heutigen Zeit immer mehr Menschen ein. Wir leben in einer Hochleistungsgesellschaft. Der Druck im Job wächst und man powert bis zur vollständigen Erschöpfung, nur um nicht irgendwann auch zum großen Heer der Arbeitslosen zu gehören.
Aber nicht nur in der Arbeitswelt ist das Burnout- Syndrom ein Thema, sondern auch bei einer Überbelastung im Familienalltag. Alleinerziehende Mütter oder Väter mit teilweise mehreren Kindern erleiden ein Burnout relativ häufig. Kommt dann eventuell noch eine zu pflegende Person hinzu, für die man 24 Stunden am Tag da sein muss, ist der Körper und die Seele des Betroffenen irgendwann komplett leer.
Selbst Schüler, Studenten oder Leistungssportler, die unter sehr hohem Leistungsdruck stehen, werden von dem Burnout- Syndrom eingeholt.

Ein auf Dauer falscher Weg ist das Dopen mit Medikamenten. Kurzweilig hilft es vielleicht, wenn dabei die Aufsicht eines Arztes in Anspruch genommen wird, aber Sie sollten sich niemals dauerhaft auf solche Mittel einstellen.


So sorgen Sie vor

Das Burnout- Syndrom heißt nichts anderes als komplett AUSGEBRANNT zu sein. Nichts geht mehr!
Mit einfachen Maßnahmen und Hausmitteln können Sie Vorsorge treffen.

Eine hohe Leistungsbereitschaft ist zwar löblich, aber lernen Sie unbedingt auch mal „Nein“ zu sagen. Sie können dauerhaft nicht mehr Leistung erbringen, als es Ihr Körper erlaubt. Kommt es während oder nach der Leistungserbringung wiederholt zu Herzrasen oder starken Kopfschmerzen, sind das erste Warnzeichen für ein drohendes Burnout.


Tun sich sich etwas gutes

Richten Sie sich täglich eine „Ich-Zeit“ ein. In dieser Zeit, mindestens 1-2 Stunden, sind nur Sie allein wichtig und niemand sonst. Hören Sie entspannte Musik, legen sie sich in die Badewanne oder genießen Sie einfach das Zwitschern der Vögel im Garten oder auf dem Balkon. Orte mit Straßenlärm o.ä. sind dringend zu meiden.
Schalten Sie während der „Ich-Zeit“ das Handy und das Festnetztelefon aus!
Denken Sie während der Ruhephase auf keinen Fall an noch zu erledigende Aufgaben oder Termine. Auch der Gedanke an Sorgen und Probleme sollte in dieser Zeit vollständig abgeschaltet sein. Ihr Kopf muss frei von all diesen Dingen werden. Erinnern Sie sich an schöne Erlebnisse oder träumen Sie von einem erholsamen Urlaub.

Tragen Sie den Stress von der Arbeit nicht mit nach Hause, sondern werden Sie nach Feierabend vollständig privat. Nehmen Sie sich Zeit für geliebte Hobbys, die Ihnen Freude und Bestätigung bringen.


Das Burnout- Sydrom hat Sie erwischt

Gönnen Sie sich sofort eine komplette Auszeit, welche mindestens 10 Tage betragen muss. Ihrem Chef bzw. Ihrem Unternehmen ist nicht damit geholfen, wenn Sie letztendlich kaum oder gar keine Leistung mehr erbringen können.
Tanken Sie in Ihrer Auszeit richtig auf. Fahren Sie ans Meer in eine ruhige Gegend und machen Sie lange Spaziergänge am Wasser. Oder fahren Sie in eine ruhige Bergregion zum entspanntem Wandern. Sollten Sie dabei einen Partner mitnehmen, achten Sie auf entspannte Gespräche. Themen, die Sie aufregen könnten sind in dieser Zeit absolut tabu.
Selbst das politische Geschehen im In- und Ausland hat Sie in der Auszeit nicht zu interessieren. Es könnten unter Umständen Nachrichten dabei sein, die Sie aufwühlen lassen. TV- Geräte, Tageszeitungen oder sonstige Medien also möglichst meiden. Es geht in dieser Zeit definitiv NUR um Sie!

Machen Sie entspannten Sport, wie Radfahren, Schwimmen oder Laufen. Powern Sie sich dabei nicht aus, sondern versuchen Sie sich damit nur vom Druck zu befreien.


Auf die Ernährung achten

Ihre Ernährung sollte vorrangig aus vitaminreicher Kost und Vollkornprodukten bestehen.
Süßes und Fettes sind, zumindest für einige Zeit, zurückzufahren.
Vergessen Sie das Trinken nicht. 2-3 Liter am Tag in Form von Mineralwasser und Tee halten den Körper fit.

Tritt nach Ihrer Auszeit keine Besserung ein, sollten Sie sich bei einem Arzt vorstellen. Dieser wird dann einen speziell zugeschnittenen Therapieplan erstellen.


Alkohol und Nikotin sind selbstverständlich absolut tabu! Die Schadstoffe wirken sich besonders negativ beim Burnout- Syndrom aus.




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