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Bei Nasenbluten nicht in der Nase bohren

Nasenbluten kann viele Ursachen haben. Kinder leiden häufiger dran, was aber meist nicht weiter dramatisch ist. Keine schöne Angewohnheit, aber die Kleinen bohren eben doch ab und an in der Nase und dabei wird die zarte Schleimwand verletzt, was zu Blutungen führt. Obacht ist nur geboten, wenn Ihr Kind ständig aus der Nase blutet, ohne das es „gebohrt“ hat. Dann sollten Sie besser einen Arzt fragen, wo die Gründe dafür liegen.
Erwachsene bekommen Nasenbluten meist durch zu hohen Blutdruck. Schnäuzt man dazu dann auch noch kräftig, platzen die feinen Äderchen auf und es blutet aus der Nase.


Einfache, aber sinnvolle Maßnahmen helfen schnell und stillen die Blutung.

Wenn die Ursache Ihrer häufigen Nasenblutung tatsächlich der zu hohe Blutdruck ist, dann sollten Sie für eine dauerhafte Blutdrucksenkung sorgen. Die Hausmittel dazu finden Sie in der entsprechenden Kategorie.

Es sieht vielleicht zunächst etwas merkwürdig aus, aber es hilft: In den Nacken kommt eine Kühlkompresse oder ein Handtuch, welches mit Eiswürfel gefüllt ist. Dann legen Sie den Kopf so weit wie möglich nach unten in Richtung Brust. Nun halten Sie sich fest die Nase mit den Fingern zu und atmen weiter durch den Mund. Verbleiben Sie in dieser Stellung für etwa 6-7 Minuten. Im Normalfall ist die Blutung nun gestillt.

Eine weitere Methode mit Kälteeinfluss ist das Auflegen der Kühlkompresse oder gegebenenfalls ein Eiswürfeltuch auf die Nasenwurzel. Bei beiden Maßnahmen sollten Sie darauf achten ,dass durch die Kälte kein Kopfschmerz entsteht. Ist das doch der Fall, muss sofort die Kühlquelle entfernt werden.

Auch wenn es aus der Nase blutet, so kann man Abhilfe ein paar Etagen tiefer finden. Bereiten Sie sich ein kaltes Fußbad. Etwa 13 bis 16 Grad sollten genügen. Stellen Sie Ihre Füße für ca. 40 Sekunden hinein, schütteln Sie ihre Füße danach nur ab und ziehen Sie sich dann über die noch feuchten Füße ein paar wärmende Socken. Die Methode ist natürlich nicht für Menschen mit Erkältungskrankheiten u.ä. geeignet.


Helfende Alternativen

Zwiebelsaft bzw. die ätherischen Öle der Zwiebel stillen Nasenblutungen schnell. Hierzu wird einfach eine Zwiebel aufgeschnitten und dann direkt vor die Nase gehalten. Versuchen Sie trotz Blutung tief durch die Nase einzuatmen. Nach etwa 2 bis 3 Minuten sollte bereits alles vorbei sein.

Eine leicht unangenehme, aber auch wirksame Methode wäre der essiggetränkte Wattebausch, den Sie sich direkt ins Nasenloch stecken. Auch hier ist die Blutung nach 2 bis 3 Minuten Vergangenheit. Wenn Ihnen der Geruch nun gar nicht zusagt, darf es auch frischer Zitronensaft sein. Bitte nur Saft aus einer vollkommen unbehandelten Zitrone verwenden. Zusätzlich kann man sich noch ein feuchtes und eisgekühltes Taschentuch oben auf die Nase legen.


Nach der Blutung ruhen!

Damit es direkt nach der Nasenblutung nicht gleich wieder dazu kommt, sollten Sie kräftiges Schnauben, körperlich anstrengende Arbeit oder Sport in den nächsten ein bis zwei Stunden meiden. Ebenso sind vorerst scharfe Speisen mit z.Bsp. Chili oder viel Pfeffer nicht ratsam. Geben Sie Ihrer Nasenschleimhaut etwas Zeit, sich zu beruhigen.


Bitte beachten Sie...

Sollte Ihre Nase ungewöhnlich oft ohne erkennbarem Grund bluten, ist der Besuch beim Hals- Nasen- Ohren- Arzt unumgänglich. Die Ursachen könnten dann etwas tiefer liegen.

Vorbeugend sollten Sie sich, ob nun als Kind oder Erwachsener, das Popeln abgewöhnen. Bereits leichte Risse in den Fingernägeln können zu Nasenbluten führen. Wenn es gar nicht anders geht, legen Sie sich ein wenigstens ein Taschentuch um den Finger.



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