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Calcium für Zähne und Knochen

Fast jeder Mensch weiß, wie wichtig Calcium für unseren Körper ist. Welche Funktionen Calcium hat und wie man sich am besten damit versorgt ist allerdings nicht immer bzw. nur unzureichend bekannt.
Calcium gehört zu den anorganischen Mineralstoffen. Als Baustein für Knochen und Zähne ist Calcium unverzichtbar. Kinder und Jugendliche im Wachstum sollten sich besonders gut mit diesem Mineralstoff versorgen, denn die Qualität des Knochenwachstums und auch die Härtung der Knochen hängt u.a. von der Versorgung mit Calcium ab.
Aber auch für die Nerven und Muskeln ist Calcium wichtig.


Mangel an Calcium und die Folgen

Wird auf längere Zeit kein bzw. zu wenig Calcium dem Körper zugeführt, steigt die Gefahr von Knochenbrüchen. Nicht selten sind auch unschöne Verformungen, die zu Haltungsschäden führen können. Der Grund dafür ist ganz einfach. Bekommt der Organismus kein Calcium zugeführt, holt er es sich aus den Knochen, die dadurch abgebaut und somit brüchig werden können.
Osteoporose ist häufig eine Folge von Calciummangel, meist bei älteren Menschen.
Muskelkrämpfe sind auch oft mit zu wenig Calcium begründbar. Meist kommt hierbei aber auch ein Magnesiummangel hinzu. In ganz schlimmen Fällen kann es sogar zu Herzmuskelstörungen kommen.
Auch unsere Zähne bleiben von den Folgen des Calciummangels nicht verschont. Befragen Sie hierzu Ihren Zahnarzt und denken Sie bereits im Kindesalter daran.
Kinder benötigen je nach Alter 600 ( Kleinstkinder) bis 1000 mg ( bis 12 Jahre) und Jugendliche bzw. Erwachsene sollten sich täglich mit etwa 1100 mg Calcium versorgen.


Lebensmittel für die Calciumversorgung

Ganz oben auf der Liste stehen Milch und Milchprodukte.
Frische Vollmilch, Quark und Joghurt sollten also nicht auf Ihrem Speiseplan fehlen.
Bei den Käsesorten liegen Emmentaler, Edamer, Mozzarella, Schmelzkäse und Gouda ganz weit vorne.

Auf Mineralwasserflaschen stehen grundsätzlich die Inhaltsstoffe. Achten sie immer auf einen hohen Calciumgehalt und trinken Sie täglich mindestens 2- 3 Liter.

Weniger bekannt sind verschiedene Kräuter als Calciumlieferanten. Dazu gehören Brennnessel, Petersilie und Löwenzahn. Bereiten Sie Ihre Speisen also vermehrt mit diesen Kräutern zu. Diese sollten allerdings frisch sein.

Auch Gemüse besitzt Calcium. Fenchel, Brokkoli oder Grünkohl sind ratsam und sollten möglichst während der Saison frisch aus dem Garten verzehrt werden.

Milcheisfreunde werden sich besonders freuen, denn auch hier ist ein hoher Calciumgehalt zu verzeichnen. Solange man keine Probleme mit Übergewicht hat darf man sich gerne mal ein Milcheis gönnen.


Verwertung von Calcium

Ohne Vitamin D ist eine Calciumverwertung kaum möglich. Das bedeutet, dass Sie unbedingt auch auf eine Vitamin D- reiche Ernährung achten müssen. Besonders empfehlenswert sind Sardinen, Thunfisch und Hering. Aber nicht nur Fisch, sondern auch Pilze und viele Milchprodukte enthalten Vitamin D.
Zudem kann der Körper bei Sonneneinstrahlung dieses Vitamin auch selber bilden. Das soll aber nicht heißen, dass Sie sich unkontrolliert und ungeschützt für Stunden in die pralle Sonne bzw. ins Solarium legen dürfen.

Verwertungshemmend sind hingegen Lebensmittel mit hohem Phosphatgehalt. Besonders bei Cola bzw. colahaltigen Getränken und einigen Wurst- und Fleischarten sollten Sie vorsichtig sein. Auf den Verpackungen finden Sie dazu hilfreiche Angaben oder Sie fragen im Geschäft danach. Leider gehören auch rote Beete und Rhabarber wegen ihrer Oxalsäure dazu.
Zu hoher Kaffee- und Alkoholgenuss sind ebenfalls nicht fördernd für die Calciumverwertung. Ebenfalls Vorsicht ist beim Speisesalz und bei stark zuckerhaltigen Lebensmitteln geboten.


Calcium-Überdosierung

Wie bei fast allen Nährstoffen, kann auch eine Überdosierung von Calcium zu gesundheitlichen Schäden führen. Schädigungen an den Nieren und auch eine verfrühte Verkalkung sind die Folgen. Betroffen davon sind oftmals Menschen, die unkontrolliert hohe Mengen an Calciumpräparaten in Form von Tabletten oder Kapseln zu sich nehmen. Sicher darf man mit solchen Ergänzungsmitteln seinen Calciumhaushalt kurzfristig auffüllen, aber bitte nicht nach dem Motto: „ Viel hilft viel!“ Sprechen Sie bitte grundsätzlich vorher mit Ihrem Arzt über solche Nahrungsmittelergänzungen. Dieser kann Sie auch über bestimmte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufklären.



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