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Die Vielfältigkeit von Rosmarin

Rosmarin wird als schmackhaftes Gewürz in der Kochkunst immer beliebter, aber Rosmarin nimmt auch in der Naturheilkunde einen äußerst wichtigen Platz ein, was bislang eher weniger bekannt ist.
Wie vielfältig Rosmarin sein kann, wie sie die Pflanze selber anbauen und welche heilenden Eigenschaften diese Gewürz- und Heilpflanze besitzt, lesen Sie hier.

Wirkstoffe

- ätherische Öle, wie Cineol, Kampfer und Borneol
- organische Säuren.
- Gerbstoffe organische Säuren


Anbau im Kräutergarten

Zunächst fordert Rosmarin ein sonniges Plätzchen mit einem lehmigen, kalkhaltigen und nahrhaften Sandboden. Zur Aussaat können Sie sich bei Kräuterhändler entsprechende Samen kaufen. Diese werden dann ab März/April ca.1cm tief ausgesät, wobei eine Lufttemperatur um die 20°C wünschenswert ist. Das Gewächshaus oder ein Fensterbrett an der Südseite eignen sich bestens dafür. Die jungen Pflanzen können um den 10. Mai ins Freie gesetzt werden. All zu feucht mag es die Staude allerdings nicht. Leider ist sie auch nicht winterhart.
Bei Ernten sind die zarten Blätter und die Triebspitzen zum Blütebeginn interessant.
Frisch verarbeit ist Rosmarin am wertvollsten, aber man kann die Pflanzenteile auch gut für den Wintervorrat einfrieren.


Helfer in der Not

 

krampflösend bei:

- Verdauungsproblemen
- Magenbeschwerden
- Menstruationsbeschwerden
- Blähungen

nervenberuhigend bei:

- Migräne
- Müdigkeit
- Wirkt nervenberuhigend
- Depressionen

Außerdem ist Rosmarin in der Hautkosmetik ein wichtiger Bestandteil, sowie bei Leber-, Gallen- und Nierenfunktionen. Mit Rosmarin bekommt man selbst zu niedrigen Blutdruck wieder in den Griff.


Zubereitung

Tee

Frisch aufgebrühter Rosmarintee schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft bei Nervosität, Magen- und Gallenproblemen, niedrigem Blutdruck und bei Erschöpfungszuständen.
Geben Sie hierzu einen gehäuften Teelöffel Rosmarinblätter in einen Topf und gießen Sie
250 ml kaltes Wasser hinzu. Lassen Sie das Wasser nun etwa eine Minute richtig aufkochen und gießen Sie den Tee durch ein Sieb ab. Belassen Sie es bei einer Tasse täglich, nicht mehr!
Für Schwangere nicht zu empfehlen!

Tinktur

Die Tinktur ist bestens bei Rhema, niedrigem Blutdruck, Krämpfen und Appetitlosigkeit zu empfehlen. Geben Sie etwas mehr als ein Drittel Triebspitzen oder frische, saubere Blätter in ein Schraubglas und füllen Sie es mit hochprozentigem Alkohol, mindestens 60-70 %, auf. Das Glas wird nun an einem warmen Platz für 20 Tage gelagert. Pressen Sie dann die Tinktur durch ein Sieb in eine dunkle Flasche. Ab sofort kann die Tinktur zum Einreiben oder in Tropfenform auf Zucker zum Einnehmen verwendet werden. Übersteigen Sie die Menge von 20 Tropfen am Tag nicht und denken Sie auch an den Alkoholgehalt.
Für Schwangere und Kinder nicht zu empfehlen!

Badezusatz

Ein Vollbad mit Rosmarin macht munter und belebt. Außerdem wirkt es positiv gegen Menstruationsbeschwerden und Depressionen.
Geben Sie zwei ordentliche Händevoll frische Rosmarinblätter in ein angenehm warmes Vollbad. Verweilen Sie etwa 20 Minuten darin. Wenn Sie häufiger Schlafstörungen haben, sollten Sie das Bad nicht am Abend nehmen.

Dampfbad

Besonders abgeschlappte, müde Haut wird durch ein Dampfbad mit Rosmarinblätter wieder frisch. Auch bei Akne und Unreinheiten ist so ein Gesichtsdampfbad zu empfehlen. Bereiten Sie das Dampfbad wie den oben genannten Tee zu. Das Absieben ist nicht nötig. Schließen Sie bei der Anwendung unbedingt die Augen. Die Sitzung sollte etwa 10 Minuten betragen und kann 2-3 mal in der Woche angewendet werden.

Verschiedene Rosmarinöle bekommen Sie in der Apotheke und im Reformhaus. Auch hier gibt es eine breite Verwendungspalette. So können Sie zu Beispiel mit 12 Tropfen Rosmarinöl und 1/8 Liter destilliertem Wasser eine wunderbare Lotion selbst herstellen. Pickelgeplagte werden begeistert davon sein.

Bei Fertigprodukten mit Rosmarin sollten Sie immer auf die absolute Reinheit achten. Lassen Sie sich bei solchen Produkten gut beraten. Nicht selten sind Pestizidrückstände enthalten. Deshalb sollte die Rosmarinpflanze grundsätzlich aus ökologischem Anbau stammen. Im Naturkostladen sind dabei auf der relativ sicheren Seite.



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