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Einsamkeit ist Gift bei Depressionen

Depressionen werden oft stark unterschätzt und gelten bei Nichtbetroffenen kaum als ernstzunehmende Krankheit. Menschen mit Depressionen ziehen sich häufig zurück und lassen nur schwer jemanden an sich heran.
Urplötzliche Weinattacken und ein durchweg negatives Denken gehören u.a. zu den typischen Merkmalen einer Depression.
Einsamkeit ist pures Gift bei einer Depression und sollte nicht zur Gewohnheit werden.
Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie ihrer Depression zu Leibe rücken.


Hilfe aus der Apotheke gegen Depressionen

Lassen Sie sich eine Kräutermischung aus Birkenblätter, Helmkraut, Ackerschachtelhalm, Brennnessel und Schafgarbe in der Apotheke zusammenstellen. Geben Sie einen Teelöffel davon in eine Tasse und gießen Sie heißes Wasser oben drauf. Der Tee muss nun mindestens 12 Minuten abgedeckt ziehen. Durch ein Sieb wird der Tee nun abgegossen und in kleinen Schlückchen getrunken. 2 x am Tag ist ratsam. Die Kräutermischung hebt die Stimmung etwas.


Bei Depressionen: Führen Sie immer ein kleines Heftchen bei sich

Sobald Sie im Alltag ein schönes oder erfreuliches Erlebnis haben, schreiben Sie es so detailliert wie möglich auf.
Beispiele dafür sind:
-Ein abendlicher Sonnenuntergang, den Sie gemeinsam mit Ihrem Partner genießen durften;

-Ihr geliebtes Haustier ( Katze, Hund ect.) hat Junge bekommen und Sie waren dabei;

-Nach einer langen Regenzeit kam endlich wieder die Sonne heraus;

-Sie haben einem Kollegen bei einer Aufgabe geholfen und der hat sich darüber sehr gefreut.


Depressionen und die kleinen Dinge des Lebens,

Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens, die man oft als nebensächlich hinnimmt.
Sobald sich bei Ihnen wieder eine Depressionsphase andeutet, nehmen Sie Ihre Notizen
und erinnern Sie sich an das schöne Erlebnis.
Schreiben Sie nichts auf, was Sie traurig machen könnte.


Suchen Sie Kontakt zu anderen Menschen bei Depressionen

Kapseln Sie sich nicht ab. Suchen Sie sich eine Vertrauensperson, mit der Sie über Probleme offen reden können. Schieben Sie solche Gespräche nicht lange vor sich her.


Legen Sie sich ein geselliges Hobby zu

Eine Radfahrgemeinschaft, ein Kegelverein oder eine Romme` - Runde, die sich mindestens einmal in der Woche trifft. So bekommen Sie Anschluss in der Gesellschaft und vereinsamen nicht.


Depression und Selbsthilfe

Nutzen Sie die Möglichkeit in einer Selbsthilfegruppe aktiv zu werden. Ist zum Beispiel der Verlust des Partners Grund Ihrer Depression, sollten Sie den Austausch mit Menschen suchen, die ähnliche Erlebnisse hatten. In so einer Gemeinschaft treffen Sie meist auf viel Verständnis.


Angenehme Bäder bei Depressionen

Ein gutes Lindenblütenbad hilft gegen Traurigkeit. Füllen Sie einen Topf bis zur Hälfte mit Lindenblüten und die andere Hälfte mit Wasser auf. Köcheln Sie den Topfinhalt dann eine halbe Stunde lang auf und gießen ihn danach durch ein Sieb ins Badewasser. Verweilen Sie entspannt etwa 20 Minuten darin.

Machen Sie ein Fußbad aus Salbeiblätter und massieren Sie hin und wieder Ihre Füße dabei.
Ein Strang des autonomen Nervensystems verläuft im Fußballen. Durch das warme Fußbad und die Massage wird der Strang stimuliert und sie fühlen sich danach etwas erleichtert.


Tun Sie sich was gutes

Wenn Sie keine schwerwiegenden Gewichtsprobleme haben, genießen Sie hin und wieder ein Stück Ihrer Lieblingsschokolade oder essen Sie eine Banane. So werden Glückshormone freigesetzt und Ihre Stimmung steigt wieder an.
Ein Glas Wein hat eine ähnliche Wirkung. Trinken Sie ab und zu einen guten Wein, aber bitte nicht mehr als 3-4 x in der Woche ein Glas am Abend. Lassen Sie das Trinken von Alkohol nicht zur Gewohnheit werden. Übermäßiger Alkoholgenuss führt letztendlich zu weiteren Problemen und Ihre Depression wird somit noch intensiver.

Legen Sie sich ein Haustier zu, damit Sie eine wichtige Aufgabe haben und gebraucht werden. Wenn Ihre Wohnsituation es zulässt, ist ein durchaus lebhafter Hund immer eine gute Entscheidung. Sie kommen dadurch selbst in Bewegung und übernehmen Verantwortung für das Tier. Bei Spaziergängen mit dem Hund trifft man oft auf andere Tierliebhaber und man kommt durch das Tier leicht ins Gespräch. So knüpfen Sie neue Kontakte und fühlen sich nicht mehr einsam.

Depressionen können auf Dauer Ihr gesamtes Leben zur Qual werden lassen. Gehen Sie deshalb unbedingt zum Arzt. Der wird eine genaue Ursachenanalyse vornehmen und weitere Maßnahmen zur Therapie einleiten.



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Das wichtigste für die Behandlung von Depressionen ist genug zu schlafen. Der Schlaf sollte täglich mindestens Sechs und längstens Acht

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