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Gegen schmerzhafte Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe können nicht nur äußerst schmerzhaft und unangenehm, sondern in bestimmten Situationen auch sehr gefährlich. Im Wasser wird man durch den Schmerz eventuell in seiner Bewegungsmöglichkeit gehemmt und es kommt im schlimmsten Fall zum Ertrinken. Auch beim Autofahren kann ein Wadenkrampf fatale Folgen haben.
Mit ein paar einfachen Hausmitteln kann man Wadenkrämpfe vorbeugen und bei Vorkommen auch schnell lindern.


Vorbeugung

Ursache für Wadenkrämpfe ist meist ein Mangel an Magnesium. Der einfachste Weg solche unangenehmen Krämpfe vorzubeugen ist deshalb eine magnesiumreiche Ernährung.
Die Banane hilft bei täglichem Verzehr bestens gegen häufige Wadenkrämpfe.

Trinken sie einen krampflösenden Tee. Hierzu eignen sich besonders Teeaufgüsse aus Zitronenmelisse, Lavendel, Pfefferminze, Rosmarin oder Basilikum. Gerne können Sie den Tee auch mischen. Besonders schmackhaft sind Mischungen aus Zitronenmelisse und Rosmarin. Ebenfalls gut passen Pfefferminze und Basilikum zusammen. Trinken Sie den Tee immer langsam und möglichst heiß.


Besonders gute Magnesiumlieferanten sind auch:

Schrot- und Vollkornbrot
Vollkorn-Haferflocken
Sojabohnen
Tiefkühlspinat
Weiße Bohnen
Cashewnüsse
Naturreis

Achten Sie immer auf einen biologischen Anbau, damit Sie nicht unnötig viele Schadstoffe zu sich nehmen. Auf der sicheren Seite sind Sie meist im Reformhaus oder mit dem Biosiegel.


Beim Wadenkrampf

Wenn Sie häufiger unter Wadenkrämpfen leiden, sollten Sie immer ein Magnesiumpulver oder eine Magnesiumbrausetablette dabei haben. Die Einnahme bringt schnelle Linderung.

Geben Sie kaltes Wasser in eine Fußbadschüssel und stellen Sie Ihren Fuß bis mindestens zum Knöchel hinein. Nach etwa 30 Sekunden bis 1 Minute müsste sich der Krampf gelöst haben.
Ebenfalls hilfreich ist fließend kaltes Wasser, dabei aber eine nicht all zu harten Strahl einsetzen.
Wenn vorhanden, stellen Sie das verkrampfte Bein mit dem Fuß auf eine kühle Fläche. Fliesen oder Steine bieten meist ausreichend Kälte an. Lassen Sie den Fuß solange darauf stehen, bis sich der Krampf gelöst hat, aber nicht länger als 3-4 Minuten.

Bereiten Sie sich einen Wadenwickel aus Weißkohlblättern. Knicken Sie die Blätter mehrmals bis Saft heraustritt und legen Sie diese dann in ein dünnes Wickeltuch. Der Wickel sollte zwar fest um die Wade sitzen, darf aber nicht abschnüren. Tragen Sie den Wickel etwa eine Stunde.
Fast genauso gut sind Umschläge mit kaltem Essigwasser. Nachteil wäre hierbei allerdings der unangenehme Geruch.

Strecken Sie Ihr Bein gerade aus und versuchen Sie nun die Zehen in Richtung Kopf zu bewegen. Nehmen Sie zur Not eine Hand zur Hilfe.

Wenn der Schmerz es zulässt, versuchen Sie das Bein zu bewegen. Wackeln Sie die Wade in waagerechter Position hin und her bis sich der Krampf löst. Gegebenenfalls können Sie zwischendurch die Wade mit der Hand kräftig massieren. Ziehen Sie Ihre aufgelegten Hände von oben nach unten und wieder zurück entlang der Wade.


Beim Sport ist folgendes zu beachten:

Wenn Sie Sport machen, dann denken Sie an die ausreichende Erwärmung der Muskeln, sonst kommt es schnell zu Krämpfen und das nicht nur in den Waden. Dehn- und Streckübungen sind ein absolutes Muss.
Überlasten Sie sich nicht beim Sport und erkennen Sie frühzeitig Ihre Grenzen. Ein langsames Aufbautraining verhindert Krämpfe oftmals.

Achten Sie auf passgenaues Schuhwerk. Der Fuß sollte nie eingeengt oder gequetscht im Schuh sitzen. Auf Dauer werden Sie davon vermehrt Wadenkrämpfe bekommen.
Auch das Übereinanderschlagen der Beine (meist bei Frauen) kann zu Wadenkrämpfen führen. Verkrampftes Sitzen begünstigt ebenfalls eine Krampfentwicklung.


Wenn nichts hilft...

Sollten Sie trotz vorbeugender Maßnahmen weiterhin häufig unter Wadenkrämpfen leiden, muss für eine genaue Ursachenforschung ein Arzt zu Rate gezogen werden. Unter Umständen handelt es sich um tieferliegende Gründe, die Sie mit Hausmitteln auf Dauer nicht bekämpfen können.



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