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Guten Appetit!

Appetitlosigkeit kann sehr viele Ursachen haben. Meistens handelt es sich einfach nur um eine Ausnahme. Irgendwie hat man den ganzen Tag keinen Hunger und nichts will so richtig schmecken. Wenn Sie so etwas wirklich nur höchstselten erleben, ist das noch kein Drama.
Anders sieht es bei chronischer Appetitlosigkeit aus. Fällt es Ihnen sehr häufig auf, dass Sie keinen Bissen runter kriegen? Sitzen Sie öfter vor schmackhaften Gerichten, die Sie im Normalfall immer gerne essen, aber trotzdem nicht anrühren wollen? Dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Regelmäßige Nahrungsverweigerung schwächt Ihren Körper auf Dauer äußerst empfindlich.
Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks bekommen Sie Ihren regelmäßigen Appetit zurück.


Altbekannte Hausmittel unterstützen Sie dabei.

Ingwer ist ein sehr guter Appetitanreger. Zahlreiche asiatische Gerichte kann man prima mit Ingwer würzen, aber auch ein leckerer Salat mit Tomaten und Avocados ist äußerst schmackhaft.

Trinken Sie vor dem Essen einen selbstgebrühten Ingwertee. Schälen Sie den Ingwer und schneiden Sie etwa 4-5 dünne Scheiben ab. Geben Sie nun ca. 300 ml Wasser in einen Topf und lassen Sie es aufkochen. Drehen Sie Ihren Herd auf eine kleine Flamme bzw. Stufe und legen Sie die Ingwerscheiben für 10 bis 20 Minuten, je nach Geschmack und Intensität, hinein. Der Aufguss sollte eine Minute abkühlen und dann können Sie zur Geschmacksverbesserung ein paar Spritzer aus einer frischen Zitrone hinzufügen. Wenn Sie mögen, darf auch ein Löffel Honig dabei sein.
Trinken Sie den Tee langsam und mit kleinen Schlückchen. Er sollte möglichst noch heiß sein.

Essen Sie zwischendurch immer mal wieder ein paar Apfelscheiben oder geriebenen Apfel zum Appetitanregen.


Hilfe aus dem Reformhaus

Im Reformhaus bekommen Sie Lavendelblüten. Geben Sie einen gehäuften Teelöffel davon in eine Tasse und übergießen Sie diese mit heißem Wasser. Decken Sie die Tasse ab und lassen Sie den Tee etwa 10 Minuten ziehen. Gießen Sie nun den Tee durch ein Sieb und trinken Sie ihn langsam.

Für die Magensaftbildung eignet sich Tausendgüldenkraut. Bereiten Sie sich davon einen Tee (siehe Lavendelblütentee), lassen Sie ihn aber mindestens 15 Minuten ziehen.

Ebenso hilfreich ist ein Aufguss aus Wermutkraut, welches Sie beim Kräuterhändler, in der Apotheke oder im Reformhaus bekommen. Ein ordentlicher Teelöffel Kraut wird mit 250 ml heißem Wasser übergossen. Dann muss er 5 Minuten ziehen. Trinken Sie ihn bei Appetitlosigkeit etwa ½ Stunde vor den Mahlzeiten.


Sport macht hungrig!

Mit viel Bewegung regen Sie nicht nur Ihre Verdauung an, sondern steigern auch den Bedarf an Kalorien. Machen Sie vor den Mahlzeiten etwas Sport oder lange Spaziergänge. Dann kommt der Hunger meist von selbst.


Appetitanreger aus der Natur

Löwenzahn besitzt auch Bitterstoffe. Sammeln Sie ganz junge, zarte Löwenzahnblätter. Reinigen Sie diese gründlich und zerhacken Sie die Blätter. In vielen bunten Salaten passt Löwenzahn bestens dazu.

Wacholderbeeren im getrocknetem Zustand lassen sich prima zerkauen. 90 Minuten vor den Mahlzeiten sollten Sie sich 2-3 Beeren gönnen und diese ausgiebig kauen.

Trinken Sie vor den Mahlzeiten einen Tee aus Kümmel und Scharfgabe. Die bekommen die Kräuter bereits gemischt in der Apotheke oder im Naturkostladen. Gießen Sie 250 ml heißes Wasser auf einen gehäuften Teelöffel und lassen Sie den Tee etwa 8 Minuten ziehen.

In seltenen Ausnahmen darf es auch ein kleiner Bitterschnaps sein. Das sollte Ihnen allerdings nicht zur Gewohnheit werden. Bei Kindern ist Schnaps natürlich tabu!


Die Mahlzeiten!

Das Auge isst mit, sagt der Volksmund. Achten Sie also auf ein nett aussehendes Anrichten Ihrer Speisen. Sieht ein Gericht lecker aus, will man einmal mehr davon essen.

Bittere Speisen sind ebenfalls bestens für die Appetitanregung geeignet. So sollten Sie sich zum Beispiel immer mal wieder einen frischen Chicoree-Salt gönnen.


Können Sie keine Besserung feststellen?

Sollte Ihre Appetitlosigkeit trotz genannter Hausmittel weiterhin anhalten, ist ein Arzt um Rat zu fragen. Es könnten Ursachen, wie Depressionen, Magen- und Darmerkrankungen oder Infektionen, vorliegen. Nicht selten beginnt so auch eine Magersucht. Zögern Sie also nicht und lassen Sie sich vom Arzt beraten.



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