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Jodversorgung sichern

Jod ist ein Mineralstoffe, welches wir in unserem Körper dringend benötigen. Da es nur sehr gering vorhanden ist, wird es auch als Spurenelement bezeichnet.
Besonders unsere Schilddrüse kommt ohne Jod nicht aus. Jod bildet in der Schilddrüse das Hormon Thyroxin, welches für Teilungs- und Wachstumsprozesse unserer Zellen zuständig ist. Außerdem sorgt es für gleichbleibende Körpertemperaturregulierung und den Energieumsatz.


Jodmangel und die Folgen

Bekommt unsere Schilddrüse zu wenig Jod, antwortet sie mit einer Vergrößerung. Es kommt zum sogenannten Kropf, der im sichtbarem Fall äußerst unschön aussieht. Aber auch wenn er nicht sichtbar ist, so ist er trotzdem für unsere Gesundheit gefährlich. Atem- und Schluckbeschwerden oder Blutgefäßstauungen sind die Folge.
Es kommt entweder zur Schilddrüsenüberfunktion oder auch zur Unterfunktion. Gewichtsschwankungen, Herzbeschwerden, Konzentrationsmangel, Hitzewallungen oder Schlafstörungen sind hierbei nicht selten. Ein Kropf wird meist auf operativem Weg entfernt, was zwar ein Routineeingriff ist, aber Operationen sind allgemein immer mit unvorhersehbaren Risiken verbunden.
Schwangere Frauen und stillende Mütter benötigen im Durchschnitt 220 bis 260 Mikrogramm Jod. Jugendliche und junge Menschen bis zu 50 Jahren 200 Mikrogramm, ältere Menschen und große Kinder etwa 170 bis 190 Mikrogramm und Kleine Kinder ca. 100 bis 140 Mikrogramm Jod.


Lebensmittel mit hohem Jodgehalt

Ihr Mineralwasser sollte aus sehr tiefen Erdschichten stammen. Vergleichen Sie einfach die Angaben der Inhaltsstoffe auf der Flasche. Nicht immer sind besonders teure Wässer auch die besseren. Trinken Sie also ausreichend Wasser mit hohem Jodgehalt.
Sollten Sie die Möglichkeit haben, Ihre Eier und Ihre Milch direkt vom Biohof zu beziehen, dann fragen Sie beim Bauern nach, ob er im Futter auch Jod hinzugibt. Sollte das der Fall sein, sind diese Produkte äußerst ratsam.
Die Jodkonzentration im Meer ist bekanntlich die höchste. Deshalb enthalten auch Meeresfrüchte- bzw. Meeresfische besonders viel Jod. Frischer Fisch ist dabei eher zu empfehlen, als Eingefrorener. Seelachs, Heilbutt, Kabeljau, Miesmuscheln, Austern, Scholle, Garnelen, Thunfisch und besonders Schellfisch sind prima Jodlieferanten.
Bei Getreideprodukten ist Roggenbrot und beim Gemüse Spinat zu empfehlen, allerdings ist der Jodgehalt lange nicht so hoch wie bei den oben genannten Lebensmitteln.

Beim Kauf von Kochsalz sollten Sie immer auf einen angegebenen Jodzusatz achten.
Wurst und Backwaren sind zwar keine besonders auffälligen Jodlieferanten, aber auch bei diesen Lebensmitteln wird bekanntlich mit Salz gearbeitet. Fragen gezielt im Geschäft nach, welches Salz verwendet wurde. Bei abgepackter Ware steht der Gehalt meist drauf. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit und vergleichen Sie in Ruhe die Inhaltsstoffe.


Tipps für bessere Jodversorgung

Auch wenn es manchmal nervt, aber wie fast immer sind die Raucher klar im Nachteil, denn durch die Qualmerei wird die Aufnahme und Verwertung von Jod stark behindert bzw. eingeschränkt. Aufhören wäre auch in diesem Fall äußerst ratsam.
Auch einige Kohlarten behindern die Jodverwertung. Trennen Sie also diese Kohlgerichte von Speisen mit Jod zeitlich voneinander.

Ein Urlaub am Meer soll ja eigentlich der Erholung dienen. Wie wärs denn, wenn Sie gleichzeitig etwas für Ihre Jodversorgung tun? Fragen Sie im Restaurant oder im Hotel nach fangfrischem Fisch und steigern Sie somit Ihre Jodversorgung.


Bei anhaltendem Jodmangel...

Sollten Sie trotzdem Mangelerscheinungen bei sich feststellen, gehen Sie bitte rechtzeitig zum Arzt. Natürlich kann man Jodmangel auch mit diversen Brausetabletten oder Präparaten ausgleichen, aber hierzu ist ein Beratungsgespräch immer von hohem Nutzen.
Überdosierungen sind höchstselten, können aber gerade durch Präparate unter Umständen erreicht werden. Eine Überdosierung kann im schlimmsten Fall zu Problemen im Magen- oder Darmbereich und auch zu Hautausschlägen oder zu Schleimhautverätzungen führen. Menschen mit einer Jodallergie sollten ohnehin immer einen Arzt zu Rate ziehen. Einige Medikamente enthalten Jod, die in solchen Fällen nur nach Absprache eingenommen werden dürfen.



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