Kalte Füße waren gestern

Es gibt Menschen die das ganze Jahr über unter kalten Füßen leiden. Dabei spielt die Außentemperatur kaum eine Rolle. Im Extremfall sind die Füße sogar bläulich angelaufen.
Nicht nur das unschöne Aussehen, sondern auch das ständige Frieren an den Füßen bis hin zu den Knöcheln und Unterschenkeln kann sehr belastend sein.
Es gibt besonders wirksame Hausmittel gegen kalte Füße, die Betroffene unbedingt ausprobieren sollten.
Tragen Sie in der kalten Jahreszeit immer warme Kniestrümpfe, möglicht mehrfach übereinander. Besonders atmungsaktiv ist Mikrofaser. Achten Sie auf die richtige Größe. Zu enge Strümpfe können die Blutkreislauf stören und es kommt somit schnell zu kalten Füßen.
Tragen Sie im Winter Schuhwerk mit einer dicken Sohle, damit die Kälte von unten nicht zu schnell durchdringt. Auch hier unbedingt auf die passende Größe achten.
Härten Sie die Füße ab und laufen Sie ruhig mal barfuss für ein bis zwei Minuten durch den Schnee. Danach bitte sofort die Füße trocknen und schön warm anziehen.
Im Sommer sollte man am frühen Morgen ebenfalls barfuss durch eine feuchte Wiese laufen. Auch das fördert den Kreislauf und die Kälteempfindlichkeit geht zurück.
Bei extrem kalten Füßen hilft ein heißes Fußbad
Hierbei sollte die Temperatur anfangs aber nicht zu heiß gewählt werden. Die Füße müssen sich zunächst an die Temperatur gewöhnen. Gießen Sie lieber nach und nach heißes Wasser hinzu und geben Sie eine ordentliche Hand voll Salz ins Wasser. Nach ca.10 Minuten müsste der ganze Körper gut durchgewärmt sein. Denken Sie an ein gründliches Abtrocknen der Füße und Zehenzwischenräume. Im Anschluss sofort warme Kuschelsocken anziehen und für einen warmen Fußboden sorgen. Zur Not sollten Sie die Beine hochlegen.
In der Nacht helfen warme Socken aus Schafwolle. Decken Sie Beine und Füße ordentlich mit einem dicken Federbett zu. Zusätzlich kann man sich auch noch eine Wolldecke extra um Füße und Unterschenkel wickeln. Etwas Bewegungsfreiheit sollte allerdings gegeben sein, also nicht zu fest umwickeln.
Durchblutung anregen bei kalten Füßen
Tägliche Wechselbäder bringen die Durchblutung der Füße wieder in Schwung. Tauchen Sie die Füße abwechseln in ca. 40 Grad heißes Wasser je 1 Minute und dann für 7 Sekunden in kaltes Wasser, so wie es aus der Leitung kommt. Diesen Vorgang etwa 10 x wiederholen und immer mit dem kalten Wasser aufhören. Abtrocknen und danach die Füße natürlich sofort warm anziehen. Nach etwa einem Monat sollte die Durchblutung wieder richtig funktionieren.
Spielzeug von Haustieren können auch gute Helfer bei kalten Füßen sein. Der Gummiball mit Zacken vom Hund eignet sich prima zum Massieren der Fußsohlen, indem Sie damit kräftig hin -und herrollen. Die Durchblutung wird angeregt und es entsteht Wärme.
P.S. Geben Sie „Pfiffi“ den Ball danach bitte wieder zurück!
Heißer Tee aus frischen Pfefferminzblättern oder Fenchel bringt schnell wohlige Wärme am ganzen Körper und dringt bis in die Füße. Trinken Sie mehrmals am Tag eine frisch aufgebrühte Tasse mit langsamen Schlückchen.
Bewegung bei kalten Füssen
Sitzen oder stehen Sie nicht zu lange still. Bewegen Sie sich regelmäßig. Laufen Sie zwischendurch auf und ab, damit die Muskeln bewegt werden. Hüpfen oder Laufen Sie ab und an auf der Stelle. Kreisen Sie die Füße in der Luft und massieren Sie in den Pausen Unterschenkel und Füße kräftig mit der Hand.
Machen Sie morgens regelmäßig für 10 Minuten einen Waldlauf oder steigen Sie mehrmals die Treppe hoch und runter. Das Auf- und Absteigen mit Hilfe eines Hockers ist ebenfalls möglich. Der Kreislauf kommt in Schwung und die Füße werden warm.
Sollten all diese Maßnahmen erfolglos bleiben, liegt sicher eine schwere Durchblutungsstörung vor. In diesem Fall muss unbedingt der Arzt aufgesucht werden.
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Die hier dargestellten Informationen sind kein Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch einen Arzt oder Apotheker. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
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