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Praktische Hausmittel gegen den Tennisarm

Ein Tennisarm hat weniger etwas damit zu tun, dass man aktiver Tennisspieler ist. Sicher kann man durch eine Überbelastung bei diesem Sport einen Tennisarm bekommen, aber das passiert eher selten.
Der Tennisarm ist eine Sehnenansatzentzündung der Unterarmstreckmuskulatur. Die einseitige Belastung dieser Muskeln kann schnell zu einer schmerzhaften Entzündung führen.
Nicht selten ist das dauerhafte Arbeiten am Computer eine Ursache für den Tennisarm, aber auch Menschen mit Handwerksberufen (z.Bsp. Fuger) sind betroffen. Eine Operation oder das Spitzen von Kortison sind nur zwei der möglichen Maßnahmen bei Erkrankung, aber auch besonders gute Hausmittel unterstützen die Therapie.
Auch wenn der Tennisarm in den meisten Fällen gut therapiert werden kann, sollten Sie trotzdem die Vorbeugung nicht vergessen, denn die Schmerzen sind oftmals unerträglich.


Vorbeugung

Wie eingangs erwähnt, ist ein Tennisarm die Folge einer Überbelastung der Unterarmmuskeln. Bevor Sie also diesen Muskel belasten wollen, machen Sie ihn locker. Dehnen und strecken Sie ihn, massieren Sie den Muskel und sorgen Sie für ausreichend Wärme.

Wird der Muskel durch Sport oder im Job häufig stark belastet, achten Sie auf regelmäßige Pausen und Lockerungsübungen. Sobald sich eine Sehnenansatzentzündung andeutet, sollten Sie unbedingt eine längere Ruhephase einlegen. Notfalls können Sie den Arm während der Auszeit auch mit einer Schiene unterstützen.

Das dauerhafte Bedienen der Computermaus führt nicht selten zur Sehnenansatzentzündung.
Programmieren Sie deshalb Ihre Tastatur so, dass Sie die Maus nur selten betätigen müssen.
Trainieren Sie unter Umständen den Handwechsel bei der Mausbedienung.
Ebenso sollten Sie auch bei anderen Tätigkeiten einen Wechsel üben.


Bei bestehender Erkrankung - Hausmittel

Bereiten Sie sich einen Umschlag aus Quark. Er sollte direkt aus dem Kühlschrank kommen. Bestreichen Sie ein dünnes Wickeltuch mit einer dicken Quarkmasse und wickeln Sie es um die schmerzende Stelle. Die Kühlung lindert den Schmerz. Sobald sich der Quark erwärmt hat, sollten Sie ihn mit lauwarmem Wasser abspülen und bei Bedarf erneut auftragen.

Reiben Sie den Arm täglich dünn mit Ringelblumensalbe oder Johanniskrautöl ein. Die Salbe bzw. das Öl wirken entzündungshemmend.

Legen Sie hin und wieder einen Eisbeutel auf die Schmerzstelle. Dabei müssen Sie allerdings darauf achten, dass der Arm nicht unterkühlt wird. Bitte immer nur kurz auflegen.

Bei akuten Schmerzen halten Sie den Arm für ca. 120 Sekunden unter fließend kaltem Wasser. Lassen Sie den Arm danach lufttrocknen und legen Sie ihn mindestens eine halbe Stunde ruhig.

Die Bestrahlung mit Rotlicht wirkt sich heilend auf eine Tennisarmerkrankung aus. Hierbei sollten Sie aber vorab einen Arzt um Rat bitten. Wie lange und wie oft die Rotlichtbestrahlung sinnvoll und nützlich ist, kann letztendlich nur eine Fachkraft bestimmen.

Der Saft aus Weißkohlblättern hilft ebenfalls und ist schmerzlindernd. Zerdrücken Sie hierzu einige Weißkohlblätter und lassen Sie den Saft entweder direkt auf die schmerzende Stelle oder in ein Tuch träufeln. Umwickeln Sie nun Ihren Schmerzarm damit und sorgen Sie für Wärme. Zusätzliche Wollwickel eignen sich bestens dafür, aber Sie können den Arm auch auf einen nicht all zu heißem Heizkörper legen. Tragen Sie den Wickel für ca. 1 Stunde und erneuern Sie ihn bei Bedarf. Der Arm darf bei dieser Methode nicht abgeschnürt werden. Ziehen Sie den Wickel also nicht zu fest.


Bei bestehender Erkrankung - aus dem Handel

Etwas ungewöhnlich, aber doch besonders hilfreich, ist ein Mittel aus der Pferdezucht. Reiben Sie einmal täglich Ihren Tennisarm mit Waschwasser für Pferde ein. Man bekommt es mit Glück in verschiedenen Reitsportshops oder Sie fragen einfach mal auf einem Reiterhof nach diesem Mittel.

In der Apotheke erhalten Sie Propolis-Salbe aus dem Bienenstock. Reiben Sie den Tennisarm täglich damit ein.

Ein Bad aus Heublumen entspannt und lindert die Schmerzen. Sie können sich ein Vollbad gönnen oder handwarmes Wasser mit Heublumen in eine längliche Schale geben, um den Arm darin zu baden. Die Heublumenmischung bekommen Sie in der Apotheke oder bei einem Kräuterhändler. Sollten Sie sich selbst eine Mischung zusammenstellen, achten Sie auf die Reinheit der Heublumen.
Das Bad sollte ca. 15 Minuten andauern und danach ist eine Ruhephase einzulegen.

Bei chronischer Erkrankung ist letztendlich nur ein Arzt die richtige Adresse. Die genannten Hausmittel können die Therapie dabei unterstützen, sollten aber mit dem Arzt abgesprochen werden.


Bei falscher Anwendung sind negative Auswirkungen oder Verbrennungen nicht selten.



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