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Sauna

Wer kennt nicht das wohlige Gefühlt bei kalten Außentemperaturen sich in einer Sauna durchzuwärmen und den Kreislauf wieder richtig auf Trab zu bringen?

Saunieren ist ein Teil der Wellness, dass schon sehr lange existiert. Es gibt heute verschiedene Saunaarten, eine jede ist auf eine bestimmte Wirkung wirkungsvoll. Bei einer Sauna handelt es sich immer um einen beheizten Raum, in dem Aufgüsse entweder mit oder ohne Duftzusatz bereitet werden. Auch die Intensität des Dampfes ist unterschiedlich. Bei einer Dampfsauna beispielsweise ist die Temperatur nicht sehr hoch, aber die Luftfeuchtigkeit ist im Gegensatz zu anderen Saunaarten um ein Vielfaches höher.


Der Besuch einer Sauna hat verschiedene positive Effekte:

Eine Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens, Körperreinigung und eine Verbesserung des Immunsystems.

Ein Saunagang besteht aus verschiedenen Phasen. Die Gepflogenheiten eines Saunabesuches variieren allerdings von Land zu Land. Im deutschsprachigen Raum, in einer öffentlichen Sauna gilt: Vor dem eigentlichen Saunabesuch erfolgen zuerst eine gründliche Reinigung unter der Dusche und dann eine gründliche Trocknung des Körpers. Sehr häufig wird im deutschsprachigen Raum ein Saunabesuch nackt durchgeführt und der Saunierende ist mit einem Handtuch ausgestattet, in anderen Ländern hingegen erfolgt der Saunabesuch mit Badekleidung. Dies ist in Japan, den USA aber auch in einigen Ländern Europas, beispielsweise England oder Frankreich verbreitet. Eine Saunasitzung dauert zwischen acht und fünfzehn Minuten, abhängig von der Saunakondition des Saunierenden. Abhängig von der Vorliebe des Saunabesuchers und seiner Kondition wählt er einen Sitz auf einer der drei Bankreihen aus. Generell gilt: Untrainierte Saunagänger sollten in den unteren beiden Reihen Platz nehmen, da dort das Klima weniger anstrengend als beispielsweise auf der obersten Bankreihe ist. Nach der ersten Sitzung erfolgt eine Abkühlungsphase an der frischen Luft, in der die Lunge besonders gut Sauerstoff aufnimmt. Auf die kurze Abkühlungsphase folgen das Abspülen des Schweißes unter der Kaltdusche und ein Aufenthalt in einem Ruheraum, wo es zu unterschiedlich starkem Nachschwitzen kommt. Die ganze Prozedur wird noch zwei bis dreimal wiederholt.


Saunamodelle

Es gibt unterschiedliche Saunamodelle, die sich im Laufe der letzten Jahrhunderte in verschiedenen Gebieten der Erde entwickelt haben. Die finnische Sauna ist dabei eine Art Modell für Saunen, wie sie in Deutschland betrieben werden. In Finnland ist die Sauna Teil der Kultur, sie dient als Entspannungsmittel aber auch als Ort der Körperreinigung, ähnlich wie die russische Banja. Die traditionelle finnische Sauna ist die Savusauna, die Rauchsauna, die es aber heute kaum noch gibt. In der Savusauna giibt es einen großen Steinhaufen in der Mitte des Saunaraumes, der über Stunden hinweg angeheizt wird. Der Rauch breitet sich im Saunaraum aus.

Nachdem das Feuer, das zum Aufheizen benutzt wurde, erloschen ist, wird die Asche aus dem Saunaraum entfernt. Ohne Saunagänger findet der erste Aufguss mit Wasser statt, damit auch der restliche Rauch durch eine Öffnung im Dach entweichen kann. Sowohl in die Banja als auch in die finnische Sauna werden häufig junge Birkenzweige genommen. Diese werden als eine Art Massagehilfe und Reinigungsgerät in einem benutzt. Durch leichtes, gegenseitiges Schlagen mit den Birkenzweigen auf Rücken und Arme wird die Durchblutung angeregt und es entsteht ein angenehmer Duft im Saunaraum. Je nach Land wird auch eine Geschlechtertrennung beim Saunieren durchgeführt.

In Deutschland gibt es sehr häufig einen Frauensaunatag, an anderen Tagen wird gemischt sauniert. Sehr häufig sind Saunen in Deutschland an Schwimmbäder oder an Fitnessstudios angeschlossen.

Nicht so sehr verbreitet hingegen sind private Saunen, was wiederum in Skandinavien, besonders in Finnland, eher vorkommt. Bei Wellnessreisen: Auch Wellnesshotels bieten eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Saunamodellen an. Die Biosauna hat eine niedrigere Temperatur als die finnische Sauna. Sie gilt als kreislaufschonend und wird mit einer Aromatherapie in Form von Duftölen und einer Lichtertherapie kombiniert. Aufgrund der niedrigeren Temperatur dauert ein Saunagang länger.



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