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Tinnitus, wenns klingelt im Ohr

Das unangenehme Pfeifen oder Klingeln im Ohr nennt man in der Medizin Tinnitus aurium. Manchmal kommt auch noch ein Rauschen oder Sausen dazu. Tritt so etwas auf, muss der Betroffene zum Hals- Nasen- Ohren Arzt.
Ursachen dafür gibt es viele. Dauerhafter Lärm, wie zum Beispiel auf Baustellen oder bei Diskjockeys, lösen schnell einen Tinnitus aus. Ungeübte Taucher kämpfen ebenfalls häufig damit. Außerdem kann die Ursache auch in einer Ohrenentzündung liegen.
Die ärztliche Behandlung sollte man keinesfalls außen vor lassen, aber mit einigen Hausmitteln können Sie die Heilung unterstützen bzw. einen Tinitus vorbeugen.


Das sollten Sie bei Tinnitus besser lassen!

Nikotin verstärkt die Tinnituserkrankung. Sie sollten also keinesfalls weiter rauchen oder sich in Räumen aufhalten, in denen stark geraucht wird. Ihre Durchblutung wird dadurch negativ beeinflusst.
Auch hoher Alkoholkonsum ist nicht ratsam. Meiden Sie also während der Erkrankung alle alkoholischen Getränke.

Versuchen Sie nicht dauerhaft an Ihren Tinnitus zu denken. Er wird fühlbar stärker, je mehr Ihre Konzentration darauf liegt. Entspannen Sie sich eventuell in der Badewanne. Im Baderaum darf leise Musik spielen und Ihr Badewasser sollte eine nicht allzu heiße Temperatur haben. Legen Sie Ihren Kopf nach hinten auf den Wannenrand, schließen Sie Ihre Augen und denken Sie an etwas Schönes. Gerne können auch Duftkerzen und ä. aufgestellt werden, damit Ihre Gedanken dem Tinnitus entfliehen.


Lindernde Mittelgegen Tinnitus

Die folgende Maßnahme darf ebenfalls nur im Absprache mit dem Arzt durchgeführt werden.
Schneiden Sie eine Zwiebel aus biologischem Anbau in kleine Würfel und geben Sie einen Teelöffel Zucker hinzu. Stellen Sie die Schüssel etwa 6 Stunden in den Kühlschrank und gießen Sie dann den gebildeten Zwiebelsaft ab. Nun geben Sie 2-3 Tropfen Olivenöl hinzu und rühren kräftig durch. Ein Teil dieser Mischung (nicht zu viel) wird mit einer Pipette in das betroffene Ohr geträufelt. Die Pipette darf allerdings nicht tief in den Gehörgang gesteckt werden, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Achten Sie auch darauf, dass der Saft nicht zu kalt ist. Verschließen Sie das Ohr mit einem Wattebausch. Ein- bis höchstens zweimal am Tag sollte genügen.

Nicht selten sind Durchblutungsstörungen Ursache für einen Tinnitus.
In der Apotheke bekommen Sie den Extrakt aus Gingo- Blättern. Lassen Sie sich vorab von Arzt über die Dosis aufklären. Dieser Extrakt flexibilisiert die Zellwände und die roten Blutkörperchen. Der Sauerstofftransport wird dadurch erleichtert. Somit wird die Durchblutung von Ohren und Augen gefördert. Das führt zur Linderung der Beschwerden.


Die Massage hilft bei Tinnitus

Eine Massage der Schädelknochenkante hilft in einigen Fällen auch. Hierzu legen Sie Mittelfinger und Zeigefinger an jeweils beide Außenseiten des Hinterkopfes an. Lassen Sie die Finger nun sanft, bitte nicht zu fest, kreisen. Beenden Sie die Massage nach etwa 1-2 Minuten und wiederholen Sie den Vorgang bis zu 5 x am Tag.

Eine weitere Massage ist ebenfalls äußerst hilfreich. Hierzu wird Mittel- und Zeigefinger vor dem Ohr angelegt und nun massieren Sie 2 Minuten lang mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen in Richtung Ohr. Diese Maßnahme regt die Durchblutung an und Ihr Leiden wird gelindert.


Wichtig bei Tinnitus: Gönnen Sie sich Ruhe

Tinnituspatienten sollten vorerst keine Audiogeräte über Kopfhörer abspielen, da sich das Klingeln oder Rauschen somit noch verstärken könnte. Wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, nutzen Sie auch zum Wecken keine kreischenden Pfeiftöne u.ä.

Vermeiden Sie unbedingt den Einfluss von dauerhaftem Lärm. Ohrenschützer bzw. Ohrenstöpsel sind in einigen Berufen sogar Vorschrift. Auch wenn das Tragen nicht immer angenehm ist, so sollten Sie sich doch dafür entscheiden, um einem Tinnitus aus dem Weg zu gehen.

Stress fördert eine Tiniituserkrankung erheblich, weil dadurch die roten Blutplättchen verkleben könnten, was unter Umständen zur Verengung der Blutgefäße führt. Bauen Sie als Ihren Stress regelmäßig ab. Autogenes Training oder Yoga eignen sich bestens dafür, aber auch ein Ausdauerlauf durch den Wald lässt Stress und Hektik vom Alltag vergessen.

Achtung!

Versuchen Sie keinesfalls Ohrenschmalz mit einem Wattestäbchen zu entfernen! Lassen Sie Ihre Ohren besser regelmäßig und professionell vom Ohrenarzt reinigen.

Wie eingangs bereits erwähnt, dienen diese Maßnahmen nur zur Unterstützung und ersetzen keinesfalls den Arztbesuch.



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